Katja Radvan - Hatten
Katja Radvan - Hatten

Katja Radvan

BÜRGERmeisterin für Hatten

Wer ich bin

Kindheit: Unbeschwert in gewohnter Umgebung

Geboren bin ich am 09.11.1974 in Brandenburg. Meine Kindheit und Jugend waren unbeschwert, aber auch geprägt von Disziplin und Fleiß. Meine Eltern waren beide berufstätig, aber ich war immer gut versorgt. Ich erinnere mich an viele schöne Stunden in der Kita und im Kindergarten. Vor allem aber an die wertvolle Zeit mit meiner Oma im Garten. Obst und Gemüse haben wir hier gemeinsam selbst angebaut.

In den Ferien war ich regelmäßig auf der benachbarten LPG (landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft) und habe mir dort mein Taschengeld verdient. Mein Faible für die Landwirtschaft ist mir bis heute erhalten geblieben. Ich hatte eine schöne und vor allem unbeschwerte Kindheit. Aus den wenigen Möglichkeiten, die meiner Familie zur Verfügung standen, haben wir viel gemacht. 

Segeln mit Freunden im Verein, das Training für meinen Leistungssport Leichtathletik und viele Sommerwochenenden am See. Die Tage und teilweise auch die Nächte wurden auf kleinen Jollen auf dem See verbracht. Einige ältere bekamen die Verantwortung übertragen und das hat gut funktioniert. Auch ich wuchs innerhalb der Gruppe als „verantwortlich“ heran. Meine 3- wöchige Reise in die damalige Sowjetunion und die Begegnung mit unfassbar herzlichen Menschen ist für mich eine besonders schöne Erinnerung.

“Diese unbeschwerte Entwicklung und Teilhabe möchte ich für alle Kinder erreichen”. 

Der Tag meines Erwachsenwerdens fiel mit dem Tag der Maueröffnung am 09.11.1989 zusammen und war mit großen Umbrüchen verbunden. Plötzlich war alles anders, nicht nur der Geschichtsunterricht in meinem letzten Schuljahr. Alles änderte sich, nicht war mehr wie vorher. 

Ich hatte für mich eine Berufsausbildung mit Abitur geplant. Eine schulbegleitende Ausbildung über 3 Jahre, während derer man gleichzeitig sein Abitur machte. Bleiverglasung sollte es sein. Kirchenfenster restaurieren und ersetzten war damals mein erster Berufswunsch und der Platz war mir schon bestätigt worden. Bevor ich allerdings meine 10. Klasse beendet hatte, machte dieser Ausbildungsort zu. 

Also machte ich zunächst mein 2-jähriges Abitur, nur um dann erneut Perspektiven für mich suchen zu müssen. Es gab weder Ausbildungsstellen noch Studienplätze, nicht nur Brandenburg lag zu dieser Zeit am Boden. Nahezu in allen neuen Bundesländern waren wir jungen Menschen orientierungs- und alternativlos. Was blieb also übrig, außer mit knapp 18 Jahren in die alten Bundesländer „auszuwandern“? Delmenhorst, war meine erste Station. Hier machte ich meine Ausbildung zur Augenoptikerin und besaß meine erste eigene Wohnung. 

“Wussten Sie, dass die Waldschule das Fach LEBEN LERNEN ins Curriculum mit aufgenommen hat? Ich bin stolz, daran mitgewirkt zu haben. Diese Vorbereitung auf das Leben hätte ich mir als Jugendliche auch gewünscht”.

1998 bin ich schließlich in Hatten angekommen und habe hier meinen Lebensmittelpunkt gefunden. Hier lernte ich auch den Vater meiner 3 Mädels kennen und lieben. Gemeinsam haben wir die Traditionsfleischerei seiner Eltern übernommen, erweitert und erfolgreich weitergeführt. 

Im April 2011 habe ich ein eigenes Unternehmen gegründet und im Laufe der letzten Jahre etabliert. Innerhalb der Gemeinde wurde ich damals sehr herzlich aufgenommen, habe mich schnell in die verschiedensten Vereine integriert und vieles mitgestaltet. Unter anderem bin ich Mitglied der Gesellschaft Deutschland Russland Dagestan. Die Bürgermeisterwahl 2014 für Dr. Christian Pundt war für mich ein prägender Berührungspunkt. 

Persönlich habe ich dann 2016 das erste Mal kandidiert, für die SPD. Mit meiner direkten Wahl in den Gemeinderat und den Kreistag des Landkreises Oldenburg habe ich damit vor 5 Jahren eine weitere Herzensaufgabe für Hatten übernommen. Als Ratsvorsitzende des Gemeinderats Hatten habe ich den Gemeinderat bis 2019 konsequent, unparteiisch und erfolgreich geleitet. 

In dieser Funktion habe ich mich für viele Projekte stark gemacht und einiges mit meinen Fraktionen umgesetzt. Für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Oldenburg (WLO) übte ich das Amt der stellv. Aufsichtsratsvorsitzenden aus und war in der Gesellschafterversammlung vertreten. 

Innerhalb meiner Partei habe ich von 2016 an, viele Auseinandersetzungen erlebt, weshalb ich 2019 die Entscheidung getroffen meine Partei zu verlassen, ohne meine Ämter aufzugeben. Denn dafür wurde ich von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt. 

“Soziales Engagement und Teilhabe nicht nur im beruflichen Alltag sind eine Herzensangelegenheit für mich. Als Teil einer Gruppe oder Partei konnte ich in den verschiedenen Gremien mehr für die Gemeinschaft erreichen. Deshalb habe ich nach einer Partei, mit der für mich höchsten inhaltlichen Schnittmenge gesucht. Dies war einer der Gründe, weshalb ich danach der Partei Die Linke zugetreten bin.”


Jetzt, in der Mitte meines Lebens, bin ich inzwischen 20 Jahre selbstständige Unternehmerin in Hatten, und fühle mich meiner Gemeinde mehr denn je verbunden. Mit der Gründung meines inklusiv geführten, zweiten Unternehmens, Lopshof Restaurant GmbH im März 2020, habe ich mich beruflich einer weiteren Herausforderung gestellt. Aus meiner Erfahrung aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebersicht, ist es mir ein besonderes Anliegen, mich nicht nur für gerechte Löhne, sondern auch für Teilhabe einzusetzen. 

Als Klassenelternvertreterin in den Klassen meiner Mädels hat mich das Thema Bildung mehr als 15 Jahre begleitet. Inzwischen stehe ich als Vorsitzende des Schulelternrates der Waldschule Hatten allen Eltern, sowie der Schulleitung unterstützend zur Seite. 

Meine vielfältigen Mitgliedschaften in zahlreichen Vereinen für Hatten und mein ehrenamtliches Engagement mündete 2020 in die Gründung des Vereins Hatten hilft e.V,  den ich als Vorsitzende leite. Der Verein hilft dabei, Projekte aller Art, die dem Gemeinwohl dienen zu realisieren, und die nachbarschaftliche Hilfe in unserer Gemeinde zu koordinieren. Noch in diesem Jahr wird mit den Gründungsmitgliedern, der Gemeinde Hatten und dem Kultur und Tourismus Verein ein weiteres meiner Herzensprojekte realisiert. –Solidarität ist Herzenssache- 

“Mein fortwährender Einsatz, innerhalb meiner Kreistagsfraktion, für den Erhalt der bisherigen Notarztstützpunkte im Landkreis Oldenburg, und der damit verbundenen qualitativ hohen, personellen Besetzung und Ausstattung der Fahrzeuge, sichert den Standard der notärztlichen Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger.”

 

Eine zukünftige Herausforderung, auf die ich mich besonders freue, ist, im September 2021, Bürgermeisterin für Hatten zu werden. 

Als Unternehmerin mit 20-jähriger Führungserfahrung weiß ich, wie wichtig Vertrauen, Kooperation und der Respekt vor unterschiedlichen Meinungen ist. Diesen Stil will ich als Bürgermeisterin konsequent fortsetzen und gemeinsam mit Ihnen die Zukunft von Hatten sichern und ausbauen. 

Zugleich will ich Bürgermeisterin aller Menschen in Hatten sein. Innerhalb der Gremien auf Gemeinde- und Kreisebene habe ich meine unternehmerischen Erfahrungen mit eingebracht. So habe ich mich stets für eine konventionelle und vorsichtige Finanzplanung eingesetzt. 

Konkret: begründet durch die Pandemie, werden wir in den folgenden Jahren den Gürtel etwas enger schnallen müssen, aber dennoch in der Lage sein, wichtige Investitionen innerhalb der Gemeinde umzusetzen. Dazu zählen eine aktive Verkehrsplanung, Sicherung unserer Werte durch Sanierung von Straßen und Gebäude, sowie den Erhalt und Ausbau (Neubau) unserer Grundschulen. 

Die Gestaltung einer Kommune funktioniert nur miteinander und gemeinsam mit den Fraktionen und Mandatsträgern im Gemeinderat. Hier gilt es, verschiedene Ideen und Sichtweisen gegeneinander abzuwägen und daraus das Beste für Hatten zu gestalten. 

“Gerade deshalb ist mir sehr bewusst, wie wichtig ein Umgang auf Augenhöhe, ein fairer politischer Stil, und ein gutes Arbeitsklima für die Entwicklung unserer Gemeinde sind. Trotzdem darf ich als Bürgermeisterin nicht Teil parteipolitscher Auseinandersetzungen werden. Als logische Konsequenz daraus habe ich mich entschieden, als unabhängige Kandidatin und ohne Unterstützung einer Partei, als Bürgermeisterkandidatin für meine Gemeinde Hatten, anzutreten.”

Als ehemalige Kreistagsabgeordnete und zukünftige Bürgermeisterin möchte ich die hervorragende Arbeit unseres Bürgermeisters Dr. Christian Pundt fortführen und die bislang sehr gute Kommunikation zwischen uns fortsetzen. Mein Ziel ist es, den gemeinsamen Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger zwischen der Gemeinde Hatten und dem Landkreis Oldenburg auch in umgekehrter Richtung -Bürgermeisterin und Landrat- konsequent fortzuführen.

Konsequent Katja – Ja zu Katja

Kontakt

Mein Wunsch: Im Dialog stehen – mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region

Ich freue mich auf einen offenen und konstruktiven Austausch mit Ihnen –
kontaktieren Sie mich, ich freue mich auf Ihre Nachricht!

Katja Radvan
Dillenesch 14
26209 Kirchhatten / Oldenburg

Mobil: 0160 12 9 2021
E-Mail: info@katja-radvan.de

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